Basel, 10.06.2010

Regierungsrat verzögert überfällige Verbesserungen


Unzufrieden und enttäuscht nimmt die Casino-Gesellschaft Basel zur Kenntnis, dass der Regierungsrat das Vorhaben Stadt-Casino 2015 nur im Umfang eines "Minimalbeitrages" mitträgt.

Ob sich auf diese Weise die längst überfälligen Verbesserungen der betrieblichen Verhältnisse im Stadt-Casino Basel in absehbarer Zeit umsetzen lassen, ist stark zu bezweifeln. Die Casino-Gesellschaft Basel bedauert den Teilrückzug des Regierungsrats von Basel-Stadt aus dem Gesamtvorhaben Stadt-Casino 2015, das gemeinsam mit Spitzenvertretern aus dem Präsidial- und dem Bau- und Verkehrsdepartement erarbeitet wurde.

Die Casino-Gesellschaft Basel sieht angesichts der neuen Lage in wenigen Jahren ernsthafte Probleme auf den Betrieb des Stadt-Casinos und auf die Finanzlage zukommen. Das wird sich spürbar negativ auf das Basler Konzertleben auswirken. Leider wird nun viel wertvolle Zeit verstreichen bis zur Umsetzung einer umfassenden und zweckdienlichen neuen Lösung. Der Kanton ist derzeit offenbar nicht bereit, seinen kulturpolitischen Auftrag in einem genügenden Ausmass wahrzunehmen und ihn mit den nötigen Beschlüssen glaubhaft zu untermauern.

Die vom Regierungsrat geschaffene neue Situation muss nun geprüft und analysiert werden. Dementsprechend erwägt die Kommission der Casino-Gesellschaft Basel die Einberufung einer ausserordentlichen Generalversammlung im Herbst 2010.

Tobit Schäfer
Mitglied der Kommission der Casino-Gesellschaft Basel
078 682 63 32


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