Basel, 23.05.2014

Pläne zur Erweiterung des Stadtcasinos liegen vor


Ansicht Barfüsserplatz
Ansicht Barfüsserplatz
Ansicht Steinenberg
Ansicht Steinenberg

Erhalt und Sanierung des Musiksaals und des Hans Huber-Saals, grosszügigere Foyers, Künstlerbereiche und Serviceräume. Die Casino-Kommission und Herzog & de Meuron stellen das überzeugende Erweiterungsprojekt für den Umbau des Konzerthauses am Steinenberg vor.

Das Projekt:
Für das künftige erfolgreiche Fortbestehen des Stadtcasinos Basel mit seinem denkmalgeschützten Musiksaal ist eine umfassende Sanierung und Erweiterung mit grosszügigen Foyers, Künstlerbereichen und Serviceräumen unumgänglich. Darauf und auf eine städtebaulich attraktive, unauffällige Architektur konzentriert sich das Vorprojekt von Herzog & de Meuron. Das Konzerthaus wird als autonomer Baukörper begriffen und von seinen Anbauten aus den dreissiger Jahren befreit. Die Stehlinsche Rückfassade wird zur Barfüsserkirche hin erweitert. Damit wird der eigentliche Baukörper unter Verwendung bestehender architektonischer Elemente verbreitert. Durch das so gewonnene zusätzliche Volumen entsteht auf mehreren Ebenen und unmittelbar am Musiksaal und am Hans Huber-Saal neuer Raum.

Mit dem Abbruch des heutigen Eingangs- und Treppenbereichs gibt es zwischen Steinenberg und Barfüsserplatz wieder eine direkte Verbindung in Form einer offenen Gasse und der Musiksaal orientiert sich neu sowohl zum Steinenberg als auch zum Barfüsserplatz hin. Es entsteht ein neuer öffentlicher Raum zwischen Kirche und Musiksaal, der bisher so nicht mehr wahrgenommen wurde. Ein Gewinn für alle.

Der Zeitplan:
Den Konzertveranstaltern wird das Stadtcasino in seiner jetzigen Form bis zum Abschluss der Saison 2015/2016 zur Verfügung stehen. Derzeit evaluieren die Verantwortlichen der Casino-Gesellschaft Basel geeignete Ersatzstandorte, um während der gut dreijährigen, technisch anspruchsvollen Umbauarbeiten den Konzertbetrieb gewährleisten zu können.
2019/2020 soll Basel wieder ein top modern ausgestattetes Konzerthaus haben, das seinen Namen verdient und Künstler wie Musikfreunde aus der ganzen Welt anzieht.

Das Budget:
Die Casino-Gesellschaft Basel geht von Gesamtinvestitionen von CHF 77.5 Mio. (Grobschätzung) aus, wovon die Casino-Gesellschaft gemeinsam mit Privaten 51% tragen wird. Der Regierungsrat ist bereit, sich mit maximal 49% und einem Kostendach von CHF 38 Mio. an den Umbaukosten zu beteiligen. Er bekräftigt damit seine Unterstützung dieses von privater Hand angestrebten, kulturpolitisch bedeutungsvollen Projekts.


Für weitere Informationen:
Christoph B. Gloor, Präsident der Casino-Gesellschaft Basel, 061 286 44 00


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