Basel, 28.05.2010

Casino-Gesellschaft Basel will nicht warten


Die Casino-Gesellschaft Basel bekräftigt ihren Willen, bis zum Herbst 2015 die umfassende Modernisierung des Stadt-Casinos zu realisieren. Damit die Planung und die Projektierung des Umbaus zügig voranschreiten können, beantragt die Kommission der Generalversammlung 2010 eine Erhöhung der Fremdmittel. Ferner soll durch eine Statutenänderung eine unbürokratische Erweiterung des Mitgliederkreises ermöglicht werden.

Ein Hauptthema der Generalversammlung vom 14. Juni 2010 ist die Beschlussfassung über die Erhöhung der Hypotheken um 400'000 Franken. Diese Erhöhung der Fremdmittel ist nötig für die Verwirklichung des Raumprogramms „Stadt-Casino 2015“, das die Casino-Gesellschaft Basel zusammen mit einem finanziellen Beitragsgesuch dem Regierungsrat eingereicht hat.

Das Raumprogramm umfasst die Renovation des Musiksaals, den Umbau der Künstlergarderoben, den Neubau von Foyer und Toilettenanlagen sowie die Maßnahmen am 39er-Bau mit dem Restaurant. Es beruht auf den Vorschlägen, welche die Casino-Gesellschaft Basel zusammen mit Spitzenvertretern des Kantons Basel-Stadt ausgearbeitet hat. Im Mai 2010 präsentierte eine Delegation der Casino-Gesellschaft der regierungsrätlichen Kulturdelegation die Umbau- und die Finanzierungspläne. Dazu Christoph B. Gloor, Präsident der Casino-Gesellschaft Basel, der das Vorhaben ohne Verzögerung realisieren will: „Wir erwarten auf unser Gesuch das grüne Licht des Regierungsrats und werden dann mithilfe eines Wettbewerbs ein Projekt erarbeiten lassen.“

Kein Defizit und keine Betriebssubventionen

Gemäss der Strategie und dem Auftrag der Casino-Gesellschaft Basel soll die Saalvermietung im Stadt-Casino weiterhin zu günstigen Konditionen möglich sein. Anderseits sollen ein Betriebsdefizit und staatliche Betriebs-subventionen weiterhin vermieden werden.

Die Generalversammlung 2009 der Casino-Gesellschaft Basel hatte einen Antrag auf Erhalt des Hans Huber-Saals abgelehnt, weil der Raum für umgebaute und erweiterte Künstlergarderoben und Proberäumlichkeiten samt Stimmzimmer dringend gebraucht wird. Die Kommission wurde indessen beauftragt, die Bedürfnisse für Kammermusik und kleine Konzerte in der Planung zu berücksichtigen. Das Raumprogramm enthält die Möglichkeit einer Verkleinerung des Grossen Festsaals. Der so verkleinerte Saal könnte auch als Proberaum für das Sinfonieorchester oder für Kammermusik genutzt werden, falls der Kanton die Mittel dafür zur Verfügung stellt.

Durch eine Statutenänderung soll sich die Casino-Gesellschaft zudem öffnen: Nach dem Willen der Casino-Kommission soll es zukünftig interessierten Kreisen möglich sein, in einem vereinfachten Verfahren Mitglied der Casino-Gesellschaft Basel zu werden.

Christoph B. Gloor
061 286 44 00
cbg@lrc.ch


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KLASSIK im Musical Theater